Bei minus 20 Grad am Elbrus in 5.642 m Seehöhe. Eine
Winterbesteigung mit Tourenski und Steigeisen in der Rekordzeit von
vier Tagen.
Im
Februar traf ich die Entscheidung, mit fünf Freunden den Elbrus im Kaukasus
zu besteigen. In nur sieben Tagen möchten wir von München über Moskau,
Mineralyvodi nach Terskol und auf den Gipfel des Elbrus kommen. Ein
fast unmögliches Unterfangen, denn es ist schon mit großen Schwierigkeiten
verbunden in Russland einreisen zu dürfen. Man benötigt eine persönliche
Einladung von einem Russen um ein Visum zu bekommen. Nach intensivem
Suchen stellen wir über Internet den Kontakt zu einer Agentur her, diese
regelt unsere Einreise und die Weiterreise von Mineralyvodi nach Terskol.
Ein fremdes Land, in dem man nichts versteht und noch dazu keine Silbe
kyrillisch lesen kann. Nach hartem Training bei unzähligen Schitouren
und einem Ausrüstungstest auf 2.700 m Seehöhe in den Tiroler Bergen,
steht unserem Abenteuer jetzt nichts mehr im Wege. Wir prüfen jeden
Ausrüstungsgegenstand auf seine Notwendigkeit, denn jedes Kilogramm
im Rucksack muss mühsam den Berg hinaufgeschleppt werden |